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Brevetkultur und Priwall-Brevet

Mit einem GPS-Gerät am Lenker verfährt man sich nicht mehr so leicht. Das Teil ist von großem praktischem Nutzen. Man hatte aber in den letzten Jahren immer mehr den Eindruck gewonnen, dass durch den Einsatz der Geräte alles immer noch schneller und hektischer geworden ist. Als Streckenkundiger kann man sich nicht mehr darauf verlassen, dass Rücksicht genommen wird. Man braucht derartige Fähigkeiten nicht mehr in der Gruppe. Auch das Bedürfnis, Kontakt zur Bevölkerung aufzunehmen, hat abgenommen. Unterwegs anhalten um zu Essen? Möglicherweise ab 400 Kilometer, aber auch das ist nicht sicher.

Priwall 2011

Das Wetter spielte mit und größtenteils auch die Technik. War mal wieder schön! Einige Impression zu unserer gestrigen Brevet findet ihr hier ...
https://picasaweb.google.com/114307298334667553941/201109Priwall?authuse...

Sailing

 

Wetter, Bericht und die Förden.

(Brevet am 23.07.11 / 17 StarterInnen / 230 km ab Kiel )

 

Morgens um Fünf, liege ich noch im Bett. Radio hören geht aber schon. Wetterwarnung für MeckPom (bis zu 100 Liter Regen innerhalb von 24 Stunden möglich), die Fehmarn-Sund-Brücke für leere LKW gesperrt. Keine Ansagen für Kiel oder Flensburg. Gut das ich angemeldet war. Plan B(ett), hatte einiges für sich. Aber ich war angemeldet.

Was ist eine Sailing City fragte ich mich. „Kiel Sailing City“ stand auf dem Schild an der B404. Zum Segeln trägt man Neopren und wenn man nicht aufpasst kann man ins Wasser fallen. Es macht Spaß wenn das Wasser spritzt und sich die Leeseite des Decks auf Höhe des Wasserspiegels positioniert. Aber eine ganze Stadt auf eine Jolle? Wenn man allerdings bedenkt, dass wir alle ins Trapez sollen, damit der Euro nicht kentert, ist Sailing Kiel vielleicht doch kein dummes Marketinggeschwätz, sondern wohlüberlegter Politikstil. Die Straßen waren jedenfalls nass. 
Angemeldet war ich, also musste ich bezahlen. Ob ich fahren musste, war mir noch nicht ganz klar. Organisatorin Helle hat es mir dann klar gemacht. Ich musste. Angesichts der Wetterlage wunderte ich mich über die respektable Anzahl von 16 Startern und einer Starterin. 

To Pingsten, ach wie scheun

(Bericht von Hermann)
"To Pingsten, ach wie scheun, - wenn de Natur so greun, un all'ns na buten geiht, dat is een wohre Freid!"

so beginnt das bekannte Lied von Hein Köllisch.

Und alljährlich folgen auch die Randonneure diesem Leitspruch und nehmen an einer der vielen Pfingsttouren teil.

Laterne und Haufen

Brevet Großhansdorf 400 km / 20.05.2011 / 11 TeilnehmerInnen

Um 20:00 Uhr ging es los. Schon die Anmeldeliste ließ erkennen, dass es eine Audaxclub-Ausfahrt mit Gästen werden würde. Trotzdem ließ es sich der bekannte Buchautor Jannibal  („Als Elefant mit einer Sonnenblume über die Alpen“) nicht nehmen, uns mit guten Wünschen auf die Strecke zu schicken. Aber die StarterInnen waren nicht ganz zufrieden. Vermisst wurde ein Tandem als Windschatten und Begleitfahrzeug. Man kam darüber hinweg.

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